header BKJPP Jahrestagung
Sie sind hier: Jahrestagung 2017 > Herzlich willkommen

Grußwort Dr. Andreas Rave

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns sehr, Sie alle in unserem schönen Bundesland begrüßen zu dürfen.

Es freut uns, dass wir als Regionalgruppe wieder diesen -für unsere Berufsgruppe- so bedeutungsvollen Kongress mitgestalten dürfen. Kassel als nördlichste hessische Metropole hat im besonderen Maße Aufwind nach der Grenzöffnung erfahren. Es prosperiert wirtschaftlich und erfreut sich auch, was den Zuzug betrifft, großer Beliebtheit. Infrastrukturell ist es sehr gut durch Autobahnen und ICE-Verbindungen erreichbar und so als Tagungsort sehr gefragt.

Die Stadtsilhouette überragt  „Herkules“, eine monumentale Kupferstatue, die  1717 fertiggestellt
wurde und schon von weitem für jeden Besucher sichtbar ist. Er symbolisiert, so finde ich, die Kraft
und Stärke, die dieser nordhessischen Region innewohnt. Umgeben ist er von dem größten  
Bergpark Europas, dem Park Wilhelmshöhe, der jedem Besucher ein hohes Maß an Entspannung ermöglicht.
Er wurde 2013 als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Auf diesem Parkgelände befindet sich auch eine weitere wichtige Sehenswürdigkeit Kassels – das Schloss Wilhelmshöhe, ein im Stil des Klassizismus gestaltetes Schloss, das vom
Kurfürst Wilhelm I. errichtet und 1798 fertiggestellt wurde. Dieses dient heute als Museum, in dem u.a. eine Gemäldegalerie
und die verbliebenen Räume des Landgrafen zu besichtigen sind.  Sehr sehenswert ist auch der Stadtpark Karlsaue, den
man recht zeitnah von der Innenstadt aus erreichen kann. Dies ist eine wunderschöne Parkanlage, die den Besucher zum
Flanieren und Verweilen einlädt.

Über die Grenzen hinaus ist Kassel durch seine seit 1955 bestehende Kunstausstellung „documenta“ international
bedeutsam und bekannt. In dieser Kunstausstellung, die alle fünf Jahre in Kassel stattfindet, können Künstler aus aller
Welt zeitgenössische Kunst, dem interessierten Publikum vorstellen. Beschreibungszitat nach Michael Glasmeyer; Karin
Stengel „… die documenta hat die Kunstwelt immer wieder erschüttert, ob in armen, nach Kunst dürstenden Nachkriegs-
zeiten, in aufrührerischen Revolte-Jahren, in der unbeschwerten Epoche des ausgehenden 20. Jahrhunderts oder dem
von der Globalisierung geprägten Jahrhundertwechsel. Die documenta-Geschichte ist eine Geschichte der Niederlagen,
des Zweifels, der Skandale und gleichzeitig der Erneuerung, der Erkenntnis, der künstlerischen Produktivkraft. Immer aber
war sie eine Erfolgsgeschichte …“.1

Ich finde, dass unser diesjähriges Kongressthema in besonderer Weise zu diesem Tagungsort passt, wo man gewohnt ist,
sich in künstlerischer Weise den Sehn-Süchten, Wegen und Irrwegen des menschlichen Daseins zuzuwenden.

Als Vorsitzender der Regionalgruppe Hessen des BKJPP wünsche ich Ihnen allen einen schönen Kongressaufenthalt und
dass Sie sowohl über die Kongressinhalte, als auch über Ihre Impressionen von Kassel viel Inspiration und Kreativität und
damit Freude am beruflichen Alltag mit nach Hause nehmen können.

 

Dr. med. Andreas Rave

Vorsitzender der Regionalgruppe Hessen des BKJPP

 

Wikipedia, Michael Glasmeyer,Karin Stengel: documenta Archäologie. In: 50 Jahren(Years documenta 1955-2005,2 Bände; Diskrete Energien/archive in motion, Kassel 2005 ISBN 3-86521-146-1,S.9